Im Jetzt ist die schönste Zeit

Im Jetzt ist die schönste Zeit und das auch morgen und übermorgen und überübermorgen.

Nina, ein bekanntes Gesicht auf diesem Blog. ❤ Und das ist auch gut so. Denn dieser Blog spiegelt ja auch (ein wenig) einen Teil von mir, mein Leben.

Und wenn Nina hier immer wieder auftaucht, bedeutet es, sie ist dabei.
In meinem Jetzt. Auch Morgen und übermorgen und überübermorgen.

Und ich bin dabei. In ihrem Jetzt. Im Babybauch-Jetzt. Und wir teilen diese kleinen Momente.

Oder lassen Momente entstehen!

Eine kleine Erkenntnis für mich. Fotografie bedeutet nicht nur Momente festzuhalten. (Welches meine Standardantwort zu Beginn war auf die Frage „warum fotografierst du“)

Nein, man erschafft Momente. Lässt sie entstehen. Gibt ihnen Raum sich zu entfalten.

Megaspannend!

Herbsttraumfänger

Wie kleine Traumfänger kamen sie mir vor. Die kleinen in der Sonne schimmernden Spinnennetze.

Eingefangen haben sie mich. Und den Herbst geniessen lassen.

Bisher hatte ich noch kein richtiges Makroobjektiv. Lediglich die günstige Variante der Zwischenringe.
Die werde ich auch bestimmt noch weiter verwenden!
Nur bin ich gerade etwas verliebt in meine neues Objektiv Micro Nikkor 60mm f2.8.
Es ist leicht auf meiner D750 und für mich eine spannende Brennweite auch ausserhalb der Makrowelt.

Mit welchen Makroobjektiven seid ihr so unterwegs? Tipps und Tricks?

Der Charme des Vergessens

Fast ein Jahr sind diese Aufnahmen alt. Aufgenommen mit einer geliehenen Rollfilmkamera.
Man sieht meine Mama. Immer hilfsbereit damit die Tochter warm wird mit dem Gerät.

-Komm. Stell dich doch mal da hin.
-Keine Ahnung wie das aussieht…. Du siehst doch immer gut aus…
-Ach, stell dich nochmal dahin. Genau.

Zum Charme des Vergessens… Da lag er… der Rollfilm… Vergessen… Schändlich unsorgsam von mir im Schrank herum. Ich hatte keine Idee was denn da so drauf sein könnte…

Als ich die Negative scannte und die Bilder sah, waren die Momente sofort wieder da. 🙂

Garten, Stadtpark, Main,…

Auf das Vergessen und das Wiederfinden! ❤

We Are Family – Alltagshelden

Ein Familienshooting in Worten:

Leben. Trubel. Sack Flöhe. Spaß. Zeit als Familie. Lachen. Weinen. Spielen.
Ständig neues entdecken. Kuscheln. Toben. Springen. Hüpfen. Sich selbst entdecken.
Zusammen sein. Sich gegenseitig entdecken. Küssen. Liebe. Müde sein.

In einem einzigen Shooting so viele Gefühle und Geschichten zu Bildern zum Erzählen. Zum Lächeln schön.
Und das geschieht jeden Tag. Jeden Tag durchlebt man all dies und ist sich dessen vielleicht garnicht mehr bewußt?!
Es kann auch anstrengend sein. Nervenaufreibend. Schlaflos. Es ist garnicht so einfach SO viel JEDEN Tag zu verkraften,
emotional aufzufangen. So wunderbar es auch ist. Und so viel Kraft man daraus auch schöpfen kann. Manchmal ist es einfach schwer.

Deshalb seid ihr meine Alltagshelden. Jeden Tag gemeinsam stemmen.

Sich gegenseitig stützen, helfen, trösten, …

…und wieder Spaß haben. Lachen.

DANKE das ich euer Gast sein durfte bei eurer gemeinsamen Familienzeit! ❤

Das Weidenkätzchen – zum Frühlingsanfang

Das Weidenkätzchen

-von Christian Morgenstern-

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grüner Seide,
wie aus grauem Samt!
Oh, ihr Silberkätzchen,
sagt mir doch, ihr Schätzchen,
sagt, woher ihr stammt!

Wollens gern dir sagen:
wir sind ausgeschlagen
aus dem Weidenbaum,
haben winterüber
drin geschlafen, Lieber,
in tieftiefem Traum.

In dem dürren Baume,
in tieftiefem Traume
habt geschlafen ihr?
in dem Holz, dem harten,
war, ihr Weichen, Zarten,
euer Nachtquartier?

Musst dich recht besinnen;
was da träumte drinnen,
waren wir noch nicht,
wie wir jetzt im Kleide
blühn von Samt und Seide
hell im Sonnenlicht.

Nur als wie Gedanken
lagen wir im schlanken
grauen Baumgeäst;
unsichtbare Geister,
die der Weltbaumeister
dort verweilen lässt.

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
Oh, ihr Silberkätzchen,
ja, nun weiß, ihr Schätzchen,
ich, woher ihr stammt.

Why so serious?

Ein Freitagvormittag bei Nina. Wir haben uns vorgenommen Bilder zu machen mit Farbe und so.

Mit Kinderschminken kenne ich mich ja aus, aber an den Sprenkeln wäre ich fast gescheitert… :’D Aber ich greife vor.

Erstmal Kaffee frisch gemahlen und gebrüht. Quatschen. Und anfangen Bilder zu machen. Gestellt, klar. Aber doch authentisch.
Nina wie sie ist. So hab ich sie am Liebsten. 🙂 (Noch schnell Tee in die Tasse nachgefüllt… schließlich ist das hier eine ernste Angelegenheit!)

Die Zeit noch genutzt für Bilder hinter Glas mit Licht:

Um dann etwas zu eskalieren. Mit Bademantel bewaffnet habe ich Nina besprenkelt mit eine ausgefuchsten Pinsel-an–die-Hand-Klopf-und-Spritztechnik… 🙂

Mir gefällt der Kontrast zur Ernsthaftigkeit und den fröhlich bunten Farbspritzern. Ein Hauch von Melancholie.

WHY SO SERIOUS?

Man hat viele Gesichter.

Und das ist auch gut so!

Durchaus auch Kindershooting tauglich! Wurde bereits erprobt! 😉

Falling in Love

Eben noch …in Vorfreude und dann sind sie da. Kleine Wunder zum Kuscheln und Bewundern.

Ich habe mich sehr gefreut auch die Babybilder machen zu dürfen. Aufgeregt und neugierig war ich.

Gerade noch im regnerischen Alltag, dann *klingeln*, Treppen hoch und schwups … Die Welt wird klein, und die Zeit steht still. Die Eltern begrüßen. Das Strahlen sehen. Und die Liebe im Raum… Ach, da werde ich etwas kitschig, aber ich finde wenn nicht mit Baby, wann dann? Wäre ich ein Emoji gewesen hätte ich Herzchenaugen gehabt. So waren es nur rote Wangen und eine rote Nase.

Es hat Spass gemacht aus den gegebenen Dekosachen und ein paar mitgebrachten Utensilien ein kleines Set aufzubauen. 🙂

Bei Mami auf dem Arm ist es einfach am Schönsten…

Die ersten Beschützer gibt es auch schon.

So ein Shooting macht auch ganz schön müde! 🙂